Thursday 29.March 2012 - geschrieben von Golau um 07:420 Kommentare
Der Fall des Zerstörers
Nachdem wir am Sonntag Todesschwinges Rückgrat entblößt hatten und die ersten Gehversuche im Mahlstrom unternommen hatten, konnten wir
am 29.03.2012 Drachenseele komplett in Hero clearen.
Da standen wir also vor dem Zerstörer und setzten unsere Strategie um, welche wir am Montag vorbereitet hatten, um ihn endgültig zu stoppen.
Der Kampf selbst bringt nicht wesentlich mehr an Schwierigkeit mit sich, als der Normalmodus, wenn man mal von den erhöhten Werten absieht.
Der Schlüssel zu dem Kampf auf Hero war der richtige Umgang mit den Parasiten und das hatten wir ziemlich flott heraus. Es steht außer
Frage, dass der 15% Nerf erheblich zur Vereinfachung des Kampfes geführt hat und daher möchte man auch allen Respekt aussprechen, die ihn
ohne die Nerfs gelegt haben. Respekt!
Aber nichts destotrotz haben wir uns als Gilde diesen Erfolg erarbeitet und deshalb hier nochmal einen Dank an alle welche über die vielen
Wochen dazu beigetragen haben, dass wir letztendlich Todesschwinge besiegen konnten.
Nun stehen noch ein paar Achievments und ältere Bosse aus, welche uns im 25er noch fehlen und welche wir hoffentlich noch angehen können.
Enter the DragonSoul
Monday 26.March 2012 - geschrieben von Golau um 07:580 Kommentare
Mit Erscheinen von Patch 4.3 und der neuen Raidinstanz, machten wir uns auf um die Drachenaspekte Azeroths und Thrall im Kampf gegen Todesschwinge zu unterstützen. Durch die Einführung des LFR mit 4.3 war natürlich ein Großteil der Spannung, welche neue Bosskämpfe
für gewöhnlich mit sich bringen, schon reduziert. Trotzdem machten wir uns unverzagt auf und konnten schon in der ersten ID den Normal-
modus der neuen Instanz clearen. Nun ging es also dran den heroischen Modus zu meistern und hier werden die Bosskämpfe, dann auch schon
wieder auf ein anderes Niveau gehoben, welches stellenweise durchaus anspruchsvoll ist.
Aus Eins mach Zwei!
Am 11.12.2011 war es dann soweit und wir bezwangen Morchok relativ flott im heroischen Modus nach den üblichen Feinabstimmungen
bezüglich Heilung und Schaden. Der schnelle Fall Morchoks lag mit Sicherheit auch daran, dass es hier mit Ausnahme der Teilung und des
erhöhten Schadens auf den Raid nicht wirklich grossartige neue Mechaniken im Gegensatz zum Normalmodus gab.
Sturm oder Eis!
Eine Woche später, am 19.12.2011, war dann Hagara das Ziel unserer Bemühungen und auch hier kamen wir relativ zügig zum Erfolg, was
wiederum der gleichen Mechanik von Normal und Hero Modus geschuldet war. Nach diesen ersten beiden raschen Erfolgen verabschiedeten wir
uns erstmal in den wohl verdienten Weihnachtsurlaub um im neuen Jahr mit neuem Elan die restlichen 6 Bosse anzugehen.
Der Boss mit den Blubbs!
Mit Yor‘sahj kam nun der erste Hero Boss, welcher über eine Abweichung von Normal und Hero Mechanik verfügte. Dies äußerte sich dann auch
dahingehend, dass er uns erfolgreich bis zur zweiten ID des neuen Jahres Widerstand entgegensetzte. Insbesondere seine ‚Kampfrausch’-Phase
machte uns am Anfang schwer zu schaffen. Aber am 11.01.2012 lag dann auch Yor’sahj in seinem eigenen Schleim.
Ping-Pong siegt!
Bei Zon’ozz angelangt mussten wir uns dann eingestehen, dass sich die Leute von Blizzard schon etwas neues haben einfallen lassen,
denn hier war ausser dem Ping-Pong nichts mehr übrig von der Mechanik des Normalmoduskampfes. Von explodierenden Chars, umherirrenden
Chars, auf der Suche nach ihrem Ziel und schlafenden Chars vor dem Einschlag hatten wir reichlich zu bieten und mussten hier einen etwas längeren
Stop einlegen als ursprünglich geplant.
Der 22.01.2012 sah dann aber das Ende von Zon’ozz und seinen Vasallen.
Ins Licht gestellt!
Nun erwartete uns Ultraxion, Todesschwinges „Liebling“, um uns ins Zwielicht zu ziehen und dort mit aller Macht, die er aus den
Essenzen der Netherdrachen gezogen hatte, zu vernichten. Nachdem die Koordination des Übergangs bei der Stunde des Zwielichts die erste
Hürde darstellte, mussten wir feststellen, dass die zweite Hürde doch noch etwas höher anzusiedeln war, der benötigte Schaden auf den
Drachen ist immens. Aber am 01.02.2012 war es dann soweit wir schafften es auch dieses Zwielichtmonster zu vernichten.
Klar Schiff !
Rechtzeitig vor der zweiten Nerf-Keule am kommenden Mittwoch konnten wir Kriegsmeister Schwarzhorn und seinen Drachen Goriona am
26.02.2012 in ihre Schranken weisen. Es hatte schon was epischen wie die Gnomenfeuerwehr zeitweise nicht Herr über das Feuer wurde und das
hat uns so manchen Try gekostet. Da hat die Allianz dringend Nachholbedarf. Dank einer konzentrierten Leistung war es dann doch möglich
einen geordneten Kill hinzulegen, auch wenn es an diesem Abend zeitweise wirklich nicht danach ausgesehen hatte.
Rückgratbrecher !
Nachdem wir mit den Fallschirmen auf dem Rücken Todesschwinges gelandet waren, erwartet uns wie im Normalmodus Verderbnistentakel,
Schreckliche Gemische und jede Menge verderbtes Blut. Obwohl hier nicht wirklich ein Unterschied zum Normalmodus besteht, mussten wir
feststellen, dass es tatsächlich möglich ist einen Encounter einfach nur über die Erhöhung der Werte des Gegners extrem zu erschweren.
Durch die vorherigen 2 Nerfs war nicht die Sehne, das erwartet grosse Problem, sondern die Entscheidung über Erfolg oder nicht Erfolg war
einach nur der richtige Umgang mit dem entstehenden Blut in Verbindung mit den Gemischen und den Stuns der Tentakel.
Nach einer sehr langen Übungsphase gelang es uns dann am 25.03.2012 endlich, das Timing für den Kampf hinzubekommen und so konnten wir
Todesschwinges Rückgrat für Thrall freilegen, der es dann mit der Drachenseele bearbeiten konnte.
Nun stehen wir Todesschwinge Auge in Auge, naja eher auf Tentakelhöhe, im Mahlstrom gegenüber, diesmal haben wir allerdings die 4
Drachenaspekte als Begleiter.
Wednesday 08.June 2011 - geschrieben von Max um 22:510 Kommentare
Mir fällt nicht wirklich eine schöne Überschrift ein, deshalb fange ich einfach mal an zu schreiben. Vielleicht ergibt sich dabei ja etwas, das uns allen gefällt =)
Die News drehen sich natürlich um unsere letzten beiden Heroic Kills.
Um den einen vielleicht etwas mehr als den anderen.
Denn auch wenn man Cho'Gall natürlich aus dem Weg räumen musste, so war er doch irgendwie nur Mittel zum Zweck um Sinestra aus der Welt fegen zu können.
Uns ist beides gelungen. Sinestra konnten wir sogar wieder als erste Gilde des Realms in die Knie zwingen und dürfen uns deshalb Drachentöter oder Dragonslayer nennen.
Oder vielleicht auch Tueur de dragons oder so. Vielleicht auch ganz anders.
Je nachdem nach welchem Sprachpaket uns gerade der Sinn steht =)
Es war ein schönes Gefühl, den Drachen aus dem Weg zu räumen und den Realm First Erfolg auf dem Bildschirm erscheinen zu sehen.
Denn auch wenn Sinestra auf mich von Anfang an sogar etwas leichter wirkte, als Cho'Gall,so mag das daran liegen, dass ich eben "nur" dafür verantwortlich bin, möglichst große Schadensmengen in den Boss und seine kleinen Helferlein zu pumpen und mich nicht mit dem Dispell von Debuffs, die für mehr als 100.000 Schaden ticken können, beschäftigen muss. Und auch nicht damit, dass Sinestra alle paar Sekunden in den Raid pustet und damit auch nochmal etwa den gleichen Betrag an Schaden an jedem Einzelnen verursacht. Der Kampf ist alles in allem schön strukturiert. Eine einfache erste Phase, in der Sinestra geschwächt ist, eine zweite Phase, mit der man sich mit Ads und Eiern beschäftigen muss und eine dritte Phase, in der alles zusammen kommt und Sinestra ihre volle Stärke erreicht.
Diese letzte Phase ist im Endeffekt der Knackpunkt:
Sobald sie beginnt bekommen alle Raid-Member einen dreiminütigen Buff, der das Zaubertempo um 100 Prozent erhöht und einen jede Sekunde ein Zwanzigstel seines Manapools zurückgewinnen lässt. Ziemlich nett. Und solange dieser Buff hält, ist es vermutlich auch noch relativ angenehm alle am Leben zu halten, wenn niemand Mist baut.
Doch leider mussten wir uns dann noch weitere 30 Sekunden mit Sinestra herumschlagen.
Ohne Buff. Mit vollem Schaden. Und hier wird es dann nochmal richtig hart.
Man muss die Ruhe bewahren auch wenn die Balken der Raidmitglieder auf und ab springen wie Wasserfontänen. Nochmal alles geben. Alles das noch übrig ist.
Auf der einen Seite ist es natürlich ärgerlich, wenn man an dieser Stelle stirbt, andererseits auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass der Kill gar nicht mehr weit weg ist. Wie schon erwähnt konnten wir uns diesen wieder als erste Gilde des Realms auf das Konto schreiben. An dieser Stelle darf sich meinetwegen jeder gerne einmal selbst auf die Schulter klopfen und "Gut gemacht!" sagen. Denn das war es wirklich.
Auch wenn an der einen oder anderen Stelle vielleicht eine schwarze Kugel zuviel für Tod und Verwüstung gesorgt hat und die äußeren Umstände am Kill-Tag alles andere als Optimal waren, haben wir es schließlich geschafft.
Und das meiner Meinung nach hoch verdient.
Einen kleinen Absatz - was auch immer bei mir klein heißt - will ich aber nun auch noch zu Cho'gall schreiben, denn so einfach ist es gar nicht sich überhaupt erstmal die Möglichkeit zu erarbeiten Sinestra gegenübertreten zu können.
Der Kampf gegen den schizophrenen Oger (Ist doch einer, oder?) findet in 2 Phasen statt. Beide sind sehr ähnlich dem Normal Mode, jedoch mit dem gewissen Etwas bestückt, das den Kampf meiner Meinung nach gar nicht so einfach macht.
Zum einen sind natürlich sämtliche Schadenswerte stark erhöht, was dazu führt, dass man die Feuer- und Schattenelementare nicht mehr einfach ignorieren kann, da der Boss sonst entweder den Tank oder den Raid vernichtet. Sonntags macht er auch gerne mal beides, hab' ich mir sagen lassen =)
Des weiteren spawnen nun immer 2 Helferlein, die dann logischerweise auch die doppelte Anzahl Blut produzieren und gleichzeitig sterben müssen.
Dadurch wird der Platz sehr schnell sehr eng. Aber wenn man den Tank durch die Gegend wirft, kann man auch das kompensieren und trotzdem noch genug Schaden auf das Blut bringen. Wenn man es in die zweite Phase schafft, ist der Kampf aber noch lange nicht vorbei. Denn hier wird jeder Punkt verdorbenes Blut hart bestraft. Hier muss es schnell gehen. Sehr schnell. Die bereits bekannten Tentakel müssen unterbrochen und am Besten bis zum nächsten Cast getötet werden. Für den Hardmode haben sie auch noch ihre großen Brüder mitgebracht, die einem ganz schnell den grünen Balken leer machen können, wenn man nicht aufpasst.
Alles in allem ein sehr schöner Kampf, bei dem man sich über viele Dinge Gedanken machen kann und muss, wenn man erfolgreich sein will.
Da uns das natürlich Gelungen ist, bleiben uns nur noch 2 Heroic Bosse übrig.
Aber die haben es in sich. Deshalb heißt es nochmal alles in die Waagschale werfen, denn wer will am Ende nicht den schönen Satz sagen können, der eigentlich gar keiner ist: Content clear =)
Mist. Das wäre doch wirklich ein schöner Schlusssatz gewesen.
Aber wir haben ja immernoch keine Überschrift gefunden...
Und mir hilft ja auch keiner!
Nagut... Das Problem wird vertagt!
Vorschläge einfach in die Comments oder direkt an mich
Max // Fidelity - Pugnas Rache
Crackle!
Tuesday 17.May 2011 - geschrieben von Max um 21:470 Kommentare
Aber eigentlich heißt das ja gar nicht so.
In Wirklichkeit nennt sich der Spaß nämlich Electrocute, was den Gedanken nahe legt, dass Onkel Nefarian und Al'Akir sich vielleicht viel besser verstehen, als man auf Anhieb denken würde. Aber wie auch immer die Verwandtschaftsverhältnisse in der Familie Nefarius gestrickt sind, seit Sonntag gibt es einen Ast weniger in ihrem Stammbaum.
Denn an diesem Abend konnten wir Nefarian endlich in die Knie zwingen, uns den Realm First Erfolg sichern und dürfen uns ab sofort Blackwing's Bane nennen.
Nach einem sehr guten Try mit kaum mehr als einem Prozent Rest-HP war eigentlich klar, dass der Kill in Kürze folgen müsste. Trotzdem haben wir uns natürlich riesig gefreut, als der Drache dann wirklich umkippte. In einem nahezu perfekten Try ohne Tote.
Das zu bewerkstelligen schien am Anfang noch relativ unmöglich, denn auch Nefarians kleine Schwester haut nicht gerade zu wie ein Mädchen.
Warum eigentlich nicht?
Auch der Schaden von Nefarian selbst und der Schaden der Skelette ist mal ganz abgesehen vom Crackle (oder Electrocute oder wie auch immer) doch relativ hoch.
Hinzu kommt der enorme HP-Pool des Bosses und der mit 10 Minuten sehr knapp bemessene Enrage-Timer.
Zum Glück gibt es im Heroic Mode eine Mechanik, die den eigenen Schaden in ungeahnte Höhen schießen lässt. Denn in regelmäßigen Abständen übernimmt Nefarian Spieler, die dann zielstrebig auf ein Portal zulaufen und dieses besser nicht erreichen sollten.
Je näher man sich jedoch an das Portal traut, umso mehr Stacks bekommt man von einem Buff, der es einem durchaus erlaubt dem Boss ab und an mal mit einem Cast eine halbe Million abzuziehen.
Sobald Onyxia ihren Geist aufgegeben hat, was doch relativ schnell geschieht, wenn man bedenkt, dass sie nach Nefarians Aussage, seine beste Kreation war, beginnt wie üblich die zweite Phase und das Becken füllt sich mit Lava.
Neu ist hier, dass einige Spieler zu lebenden Bomben werden und sich bei der Explosion nicht mehr in der Gruppe befinden sollten, da es sich sonst mit dieser Gruppe erledigt hat.
Der eigentliche Knackpunkt ist jedoch die dritte Phase, denn da die Skelette noch eine ganze Zeit lang getanked bzw. gekited werden müssen, braucht man hier eine gute Strategie und Koordination. Als das immer besser klappte, stand dem Kill nichts mehr im Wege. Abgesehen vielleicht von ein paar individuellen Fehlern und dem knappen Enrage Timer. Aber First Kills sollen ja auch knapp sein. Wo bleibt sonst die Spannung? =)
Als nächstes steht natürlich Cho'Gall auf dem Programm, den wir schon am ersten Tag auf unter 40 Prozent bringen konnten.
Mit ein wenig Glück gibt es also schon nächste Woche wieder etwas von mir zu lesen.
Bis dahin verabschiede ich mich.
Max // Fidelity - Pugnas Rache
Always one step ahead.
Friday 08.April 2011 - geschrieben von Max um 19:140 Kommentare
Ladies and gentlemen, es ist mal wieder so weit.
Ich hoffe, ihr verzeiht meine längere Abwesenheit.
Als kleine Wiedergutmachung gibt es heute das komplette Programm an Heroic Progress und sogar noch einen Extra-Abschnitt zum Guild-Leveling.
Da es über unsere letzten sechs Kills noch keinen Bericht gibt, möchte ich die Gelegenheit ergreifen und direkt mal etwas Neues ausprobieren: Ein Boss-Ranking.
Bevor ich zum jeweiligen Hardmode etwas schreibe, werdet ihr neben dem Boss eine kurze subjektive Einschätzung des Schwierigkeitsgrades und des Spaß-Faktors finden.
Feedback hierzu ist wie immer gerne gesehen.
Aber genug der Einleitung, wir haben viel vor und deshalb geht es auch direkt los:
Nur auf Platz 6 der Newcomer hat es der folgende Boss geschafft:
Der heroic Mode dieses Bosses ist aus meiner Sicht überhaupt nicht gelungen.
Ich hatte eigentlich gehofft, dass man aus der Idee des Sound-Levels noch wirklich viel gemacht hätte. Das Potenzial war definitiv vorhanden. Aber das eine Ad, mit seinen paar Hit Points kann einem kaum mehr als ein müdes Lächeln abverlangen und auch, dass man in der Luft-Phase nun permanent laufen muss, ist eher nervig als anspruchsvoll.
Und ich will nicht wissen, wieviele Achten ich in der Gesamtheit der Kills und Tries nun schon dort gelaufen bin. Für mich war das ein parade Beispiel dessen, wie ein Heroic Mode nicht sein sollte.
Das Rennen um Platz 4 war relativ eng. Am Ende musste sich Magmaw geschlagen und mit Platz 5 zufrieden geben. Ausschlaggebender Punkt war hier, dass die Mechanik der Maden um Heroic Mode einfach nur überflüssig ist. Denn einen Spieler dafür abzustellen, dass er gegen Ende an die 100 Maden durch die Gegend kitet und dabei die Frame-Rate von den Meisten nach unten setzt, lässt für mich auf kein besonders gut durchdachtes Encounter-Design schließen. Die Armageddon-Mechanik der Skelette ist hingegen wirklich gelungen und auch Nefarians Eingreifen in der letzten Phase ist immerhin nicht völlig anspruchslos.
Was unter dem Strich bleibt, ist ein doch schon relativ anspruchsvoller Hardmode, der aus meiner Sicht nicht bis zum Ende gedacht wurde.
4/10 für die Schwierigkeit und 3/10 für den Entertainment-Aspekt.
Knapp geschlagen wurde der Wurm von Maloriak.
Auch wenn ich den Boss für tendenziell etwas einfacher halte, so ist der Kampf doch ungleich abwechslungsreicher. Die neu erfundene schwarze Phiole bringt einen am Anfang wirklich in Schwierigkeiten und auch die kleinen Monstrositäten bedürfen besonderer Handhabe. Die letzte Phase ist auch gut gelungen, auch wenn es für meinen Geschmack ein, zwei oder auch zwölf Leuchteffekte weniger hätten sein können.
Am Ende gibt es 3/10 für den Anspruch und 5/10 für die Unterhaltung.
Somit sind wir auch schon bei der Bronze-Medaille angekommen.
Diese müssen sich gleich drei Bosse teilen. Aber da ich mir ihre Namen nicht merken kann, fassen wir sie einfach unter dem Begriff Conclave of Wind zusammen.
Den Platz auf de Treppchen gibt es für die drei Araber in erster Linie, weil ich Kämpfe mag, in denen Koordination gefragt ist. Ganz besonders, wenn dazu auch noch kommt, dass man die Raid-Mitglieder in verschiedene Gruppen mit verschiedenen Aufgaben einteilen muss.
Denn das gibt dem Ganzen immer ein gewisses Maß an zusätzlichem Anspruch.
Und auch sonst gibt es bei der Konklave nicht viel zu meckern.
Abgesehen von 2 Punkten. Das Kiten der Ads gibt das gleiche Maß an Minuspunkten, wie schon bei Magmaw. Auch wenn der Anspruch in diesem Fall etwas höher ist.
Und als Zweites werden Punkte für den Wind Blast abgezogen, der manchmal einfach so fies getimed und positioniert ist, dass es nahezu unmöglich ist, ihn und das Schild vollzählig zu überleben.
Am Ende bleiben dann noch 5/10 für die Schwierigkeit und 4/10 als Spaßfaktor.
Die Silbermedaille musste ich leider entzweien, da die beiden, denen ich sie verleihen wollte, sich auf den Tod nicht leiden können und sich unter keinen Umständen einen Preis teilen wollten. Die Rede ist natürlich von:
Valiona und Theralion
Difficulty: 6/10 Fun-Factor: 7/10
An dieser Stelle muss ich zugeben, dass mein Bild eventuell etwas verfälscht ist, da ich mich auch einen Großteil der Zeit im Twilight bewege und der Kampf für mich somit noch abwechslungsreicher ist, als ohnehin schon.
Aber damit müsst ihr leben. Ätsch !
Von Vorteil ist, dass ich so auch ein ganz gutes Bild über den Aufenthalt im Zwielicht geben kann. Angenehmer Anspruch ist schon, koordiniert und vollzählig in die andere Ebene zu kommen ohne auf den Tank angewiesen zu sein. Sobald man unten ist, muss man sich permanent verständigen, wie die momentane Heilersituation aussieht und welche Drachkin als nächste dem Tode geweiht sind, während man den Bomben, den Atem und den Schatten-Flächen gekonnt ausweicht. Am Ende ist das aus meiner Sicht nicht ganz so kompliziert wie es sich anhört. Durch die Wechsel von Zwielicht und Realität sowie Valiona und Theralion wird der Kampf jedoch nie langweilig und macht wirklich Spaß.
Kommen wir nun zu unserem glorreichen Gewinner:
Dieser konnte neben der Goldmedaille auch noch ganze 9 von 10 Punkten auf meiner Entertainment-Skala verbuchen. Die Cleveren unter euch wissen natürlich, dass nur noch ein Boss übrig ist:
Das Omnotron-Defense-System. Schwierigkeit: 5/10
Für mich ist das wirklich ein Vorzeigebeispiel an Encounter-Design und bekommt nur deshalb keine vollen 10 Punkte, weil ich noch nicht alles gesehen habe, was der momentane Content zu bieten hat. Wie man diese Leistung jedoch noch übertreffen will, ist mir schleierhaft. Hier ist nahezu jeder Kampf anders. Es gibt in jedem Versuch unterschiedliche Kombinationen von Golems und man muss stets konzentriert sein.
Besonders, wenn sich Lord Victor Nefarius auch noch in das Kampfgeschehen einmischt und die einzelnen Spezialfähigkeiten der Golems nochmal verstärkt.
Hier darf man zu keinem Moment unachtsam sein und trotzdem ist der Kampf in keiner Form anstrengend, sondern vielmehr ein Genuss.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass es mehr solcher Bosse gäbe.
Aus meiner Sicht ein absolut verdienter Sieger, der sich nur unserem Raid geschlagen geben musste.
Das war es auch schon an Raid News. Aber da ich euch ja noch eine kleine Zugabe versprochen habe, gibt es jetzt noch einen Absatz zum Guild-Leveling.
Am Montag dieser Woche konnten wir als erste Gilde des Realms Level 25 erreichen.
Keine 14 Stunden nachdem wir die Grenze der zeitlich beschränkten XP durchstoßen hatten.
Die Enttäuschung war groß, als es dafür nicht den ersehnten Realm First Erfolg gab.
Besonders, weil wirklich viel Arbeit dahinter gesteckt hatte und dies natürlich das Ziel war. Nach Konversation mit verschiedenen Game Mastern wurde uns dieser Erfolg jedoch nachträglich zugesprochen. Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem.
Aber aus meiner Sicht, ist das eher noch größere Motivation sich an das nächste Realm First Achievement zu wagen. Die Endbosse der Instanzen wollen auch im Hardmode von der Bühne gefegt werden. Und ich bin zuversichtlich, dass uns das auch in Bälde gelingen wird.
Spätestens dann gibt es die nächsten News.
Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen. Bis dann =)
Max // Fidelity - Pugnas Rache
Cataclysm - The Beginning
Friday 04.February 2011 - geschrieben von Max um 16:430 Kommentare
Der erste Monat des Raidens in der immernoch relativ neuen Erweiterung neigt sich dem Ende.
Da wird es langsam höchste Zeit für ein Résumée.
Nachdem wir schon in den ersten Wochen die normalen Versionen der 3 aktuellen Raidinstanzen leerfegen konnten, war ich etwas enttäuscht, muss ich gestehen.
Die Bossmechaniken waren zum Teil zwar wirklich innovativ, der allgemeine Schwierigkeitsgrad jedoch SEHR einsteigerfreundlich.
Einzige Ausnahme bildet hier vielleicht Nefarian, der dem Raid zusammen mit seiner Schwester Onyxia doch Einiges abverlangte.
Nachdem das Geschwisterpaar uns noch vor 2 Wochen viele knappe Versuche abgenötigt hatte, war es in dieser ID (mit deutlichen Gear-Verbesserungen) aber auch schon wieder ein Spaziergang.
Als wir die Normal Modes abgeschlossen hatten, legte ich meine Hoffnungen natürlich in die Hardmodes.
Und direkt beim ersten Boss, den wir versuchten, kam ich schon viel eher auf meine Kosten.
Auch wenn Halfus Wyrmbreaker von den Mechaniken nicht wesentlich komplizierter ist, als im normalen Modus, so staunte ich doch nicht schlecht, welch immensen Schaden die Tanks in der ersten Phase über sich ergehen lassen mussten. Die ersten Versuche verliefen wirklich grandios - für meinen Geschmack : Pull - Die Drachen werden aktiviert - Tank tot.
Doch was auf den ersten Blick völlig unmöglich schien, entwickelte sich schnell zu etwas, das viel eher einer lösbaren Aufgabe glich.
Mit ein wenig Glück hätte es auch schon eine Woche früher für den Kill reichen können. Allerdings fehlten immer ein paar wenige Prozente - auch wenn das weniger am Enrage-Timer als am immensen Schaden der Drachen lag.
Rückblickend muss ich folglich auch wieder ein wenig Kritik üben.
Ich mag es nicht, wenn Bosse nur schwer sind, weil es in irgendeiner Form um große Zahlen geht.
Sei es, dass sie gefordert sind oder ihnen entgegengewirkt werden muss.
Ich ziehe es vor, wenn Bosse hart sind, weil ihre Mechaniken dem Raid etwas abverlangen und/oder weil man sich wirklich Gedanken machen und eigene Strategien finden muss.
Aber das ist wohl Geschmackssache =)
Chimaeron - der zweite Heroic Mode, den wir angingen - fällt leider auch in die erste Kategorie.
Vielleicht noch viel eher sogar. Denn welcher Boss wirft einem sonst noch in regelmäßigen Abständen 999.999 Schadenspunkte um die Ohren?
Auch bei diesem Boss ändert sich im Heroic Mode nichts Grundlegendes. Die Aufgabe der Heiler ist jedoch jetzt wesentlich weniger entspannt, denn Lord Victor Nefarius höchstpersönlich mischt sich in das Kampfgeschehen ein und erklärt seinem Schützling, dass es doch viel cleverer wäre, weiter nach den Spielern zu schnappen, wenn deren nützlicher Roboter schonmal kaputt ist.
Hätte die Echse aber auch alleine drauf kommen können...
Naja, andererseits sind Reptilien ja auch nicht gerade für ihren Intellekt berühmt.
So war es im Endeffekt auch wenig verwunderlich, dass wir uns in dieser Woche auch noch über unseren zweiten Heroic Kill freuen konnten.
Bis hier hin kann man mit dem Fortschritt wirklich zufrieden sein.
Jetzt heißt es, am Ball bleiben - darauf achten, sich kontinuierlich zu verbessern. Denn der Weg ist noch weit und wenn es nach Lady Sinestra und Nefarian geht, wird er steinig.