Ladies and gentlemen, es ist mal wieder so weit.
Ich hoffe, ihr verzeiht meine längere Abwesenheit.
Als kleine Wiedergutmachung gibt es heute das komplette Programm an Heroic Progress und sogar noch einen Extra-Abschnitt zum Guild-Leveling.
Da es über unsere letzten sechs Kills noch keinen Bericht gibt, möchte ich die Gelegenheit ergreifen und direkt mal etwas Neues ausprobieren: Ein Boss-Ranking.
Bevor ich zum jeweiligen Hardmode etwas schreibe, werdet ihr neben dem Boss eine kurze subjektive Einschätzung des Schwierigkeitsgrades und des Spaß-Faktors finden.
Feedback hierzu ist wie immer gerne gesehen.
Aber genug der Einleitung, wir haben viel vor und deshalb geht es auch direkt los:
Nur auf Platz 6 der Newcomer hat es der folgende Boss geschafft:
Atramedes
Schwierigkeitsgrad: 2/10 Spaßfaktor: 1/10
Der heroic Mode dieses Bosses ist aus meiner Sicht überhaupt nicht gelungen.
Ich hatte eigentlich gehofft, dass man aus der Idee des Sound-Levels noch wirklich viel gemacht hätte. Das Potenzial war definitiv vorhanden. Aber das eine Ad, mit seinen paar Hit Points kann einem kaum mehr als ein müdes Lächeln abverlangen und auch, dass man in der Luft-Phase nun permanent laufen muss, ist eher nervig als anspruchsvoll.
Und ich will nicht wissen, wieviele Achten ich in der Gesamtheit der Kills und Tries nun schon dort gelaufen bin. Für mich war das ein parade Beispiel dessen, wie ein Heroic Mode nicht sein sollte.
Das Rennen um Platz 4 war relativ eng. Am Ende musste sich Magmaw geschlagen und mit Platz 5 zufrieden geben. Ausschlaggebender Punkt war hier, dass die Mechanik der Maden um Heroic Mode einfach nur überflüssig ist. Denn einen Spieler dafür abzustellen, dass er gegen Ende an die 100 Maden durch die Gegend kitet und dabei die Frame-Rate von den Meisten nach unten setzt, lässt für mich auf kein besonders gut durchdachtes Encounter-Design schließen. Die Armageddon-Mechanik der Skelette ist hingegen wirklich gelungen und auch Nefarians Eingreifen in der letzten Phase ist immerhin nicht völlig anspruchslos.
Was unter dem Strich bleibt, ist ein doch schon relativ anspruchsvoller Hardmode, der aus meiner Sicht nicht bis zum Ende gedacht wurde.
4/10 für die Schwierigkeit und 3/10 für den Entertainment-Aspekt.
Knapp geschlagen wurde der Wurm von Maloriak.
Auch wenn ich den Boss für tendenziell etwas einfacher halte, so ist der Kampf doch ungleich abwechslungsreicher. Die neu erfundene schwarze Phiole bringt einen am Anfang wirklich in Schwierigkeiten und auch die kleinen Monstrositäten bedürfen besonderer Handhabe. Die letzte Phase ist auch gut gelungen, auch wenn es für meinen Geschmack ein, zwei oder auch zwölf Leuchteffekte weniger hätten sein können.
Am Ende gibt es 3/10 für den Anspruch und 5/10 für die Unterhaltung.
Somit sind wir auch schon bei der Bronze-Medaille angekommen.
Diese müssen sich gleich drei Bosse teilen. Aber da ich mir ihre Namen nicht merken kann, fassen wir sie einfach unter dem Begriff Conclave of Wind zusammen.
Den Platz auf de Treppchen gibt es für die drei Araber in erster Linie, weil ich Kämpfe mag, in denen Koordination gefragt ist. Ganz besonders, wenn dazu auch noch kommt, dass man die Raid-Mitglieder in verschiedene Gruppen mit verschiedenen Aufgaben einteilen muss.
Denn das gibt dem Ganzen immer ein gewisses Maß an zusätzlichem Anspruch.
Und auch sonst gibt es bei der Konklave nicht viel zu meckern.
Abgesehen von 2 Punkten. Das Kiten der Ads gibt das gleiche Maß an Minuspunkten, wie schon bei Magmaw. Auch wenn der Anspruch in diesem Fall etwas höher ist.
Und als Zweites werden Punkte für den Wind Blast abgezogen, der manchmal einfach so fies getimed und positioniert ist, dass es nahezu unmöglich ist, ihn und das Schild vollzählig zu überleben.
Am Ende bleiben dann noch 5/10 für die Schwierigkeit und 4/10 als Spaßfaktor.
Die Silbermedaille musste ich leider entzweien, da die beiden, denen ich sie verleihen wollte, sich auf den Tod nicht leiden können und sich unter keinen Umständen einen Preis teilen wollten. Die Rede ist natürlich von:
Valiona und Theralion
Difficulty: 6/10 Fun-Factor: 7/10
An dieser Stelle muss ich zugeben, dass mein Bild eventuell etwas verfälscht ist, da ich mich auch einen Großteil der Zeit im Twilight bewege und der Kampf für mich somit noch abwechslungsreicher ist, als ohnehin schon.
Aber damit müsst ihr leben. Ätsch !
Von Vorteil ist, dass ich so auch ein ganz gutes Bild über den Aufenthalt im Zwielicht geben kann. Angenehmer Anspruch ist schon, koordiniert und vollzählig in die andere Ebene zu kommen ohne auf den Tank angewiesen zu sein. Sobald man unten ist, muss man sich permanent verständigen, wie die momentane Heilersituation aussieht und welche Drachkin als nächste dem Tode geweiht sind, während man den Bomben, den Atem und den Schatten-Flächen gekonnt ausweicht. Am Ende ist das aus meiner Sicht nicht ganz so kompliziert wie es sich anhört. Durch die Wechsel von Zwielicht und Realität sowie Valiona und Theralion wird der Kampf jedoch nie langweilig und macht wirklich Spaß.
Kommen wir nun zu unserem glorreichen Gewinner:
Dieser konnte neben der Goldmedaille auch noch ganze 9 von 10 Punkten auf meiner Entertainment-Skala verbuchen. Die Cleveren unter euch wissen natürlich, dass nur noch ein Boss übrig ist:
Das Omnotron-Defense-System. Schwierigkeit: 5/10
Für mich ist das wirklich ein Vorzeigebeispiel an Encounter-Design und bekommt nur deshalb keine vollen 10 Punkte, weil ich noch nicht alles gesehen habe, was der momentane Content zu bieten hat. Wie man diese Leistung jedoch noch übertreffen will, ist mir schleierhaft. Hier ist nahezu jeder Kampf anders. Es gibt in jedem Versuch unterschiedliche Kombinationen von Golems und man muss stets konzentriert sein.
Besonders, wenn sich Lord Victor Nefarius auch noch in das Kampfgeschehen einmischt und die einzelnen Spezialfähigkeiten der Golems nochmal verstärkt.
Hier darf man zu keinem Moment unachtsam sein und trotzdem ist der Kampf in keiner Form anstrengend, sondern vielmehr ein Genuss.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass es mehr solcher Bosse gäbe.
Aus meiner Sicht ein absolut verdienter Sieger, der sich nur unserem Raid geschlagen geben musste.
Das war es auch schon an Raid News. Aber da ich euch ja noch eine kleine Zugabe versprochen habe, gibt es jetzt noch einen Absatz zum Guild-Leveling.
Am Montag dieser Woche konnten wir als erste Gilde des Realms Level 25 erreichen.
Keine 14 Stunden nachdem wir die Grenze der zeitlich beschränkten XP durchstoßen hatten.
Die Enttäuschung war groß, als es dafür nicht den ersehnten Realm First Erfolg gab.
Besonders, weil wirklich viel Arbeit dahinter gesteckt hatte und dies natürlich das Ziel war. Nach Konversation mit verschiedenen Game Mastern wurde uns dieser Erfolg jedoch nachträglich zugesprochen. Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem.
Aber aus meiner Sicht, ist das eher noch größere Motivation sich an das nächste Realm First Achievement zu wagen. Die Endbosse der Instanzen wollen auch im Hardmode von der Bühne gefegt werden. Und ich bin zuversichtlich, dass uns das auch in Bälde gelingen wird.
Spätestens dann gibt es die nächsten News.
Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen. Bis dann =)
Max // Fidelity - Pugnas Rache